Wahl

Hallo. Da es diese Rubrik nun einmal gibt, muss ich wohl auch was reinschreiben. So einfach ist das. Da sich die Bundestagswahl als "Thema" anbietet und ich dazu auch leicht eine "Meinung" vortäuschen kann und der durchschnittliche Leser sowieso nicht beurteilen kann, ob die nun "fundiert" ist oder nicht, schreibe ich darüber. Obwohl ich zur Zeit leider noch nicht z.B. von Vodafone pro Zeile bezahlt werde, wird ist dieser Eintrag etwas länger, aber wieder sehr gut und typisch für einen Alphablogger, wie ich es einer bin.

Sollte man zur Wahl gehen? Geht der Alphablogger zur Wahl?

Der Alphablogger geht zur Wahl, wenn er am betreffenden Tag nichts besseres zu tun hat (ausschlafen, umziehen, Katze füttern und streicheln). Ob der Leser dieses sehr guten Blogs zur Wahl geht, muss er letztlich selbst entscheiden. Wenn nicht, empfiehlt es sich aber, sich einen besseren Grund zu überlegen, als dass man ausschlafen wollte. Ich spreche hier von Politkverdrossenheit 2.0. Man geht also nicht zur Wahl, da diese sowieso verboten wäre, wenn sich durch sie was ändern könnte. Bitte bei google nachgucken, wer das ursprünglich gesagt hat und hoffen, dass es kein scheiß Kommunist war, dann kommt man damit schon irgendwie durch. Ansonsten einfach lügen und jedem erzählen, man hätte das gewählt, wovon man glaubt, der andere hätte es auch gewählt, oder wenn einem das zu kompliziert ist, einfach aufs Wahlgeheimnis pochen.

Wen sollte man wählen, wenn man nicht ausschläft? Und was macht der Alphablogger in diesem Fall?

Falls der Alphablogger zu Wahl geht, muss es eine Partei sein, deren Wahl sich als Partygespräch eignet. Die NPD fällt also flach. Igitt! Pfui! Bäh! Mehr als Verachtung kann man damit nur in sehr speziellen Kreisen gewinnen. Die CDU und die SPD sind zu altbacken, die FDP zu... die ist auch zu altbacken. Die Grünen wählen nur Leute, die sich nicht positionieren wollen. Links, bürgerlich, ja was denn bitte? Die Linke hat sich nur umbenannt ist aber eigentlich auch zu altbacken. Bleiben die Piraten, aber wenn man die wählt, muss man vielleicht unangenehme Diskussionen führen. Stichwort Kinderpornographie. Mein Vorschlag wäre es also, eine dieser Parteien zu wählen, aber einfach zu behaupten man hätte z.B. die DKP gewählt. Das ist schön provokativ, hat aber nicht diese leidigen Verbindungen zu Kinderpornographen, die ja gerade dabei sind das Internet zu erobern. Man kann alle Anwesenden entweder als Salonbolschewisten (Linkewähler), Nazis (CDU-, NPD-Wähler), Kapitalistenschweine (FDP-Wähler), Bourgoise (Grünewähler), Kinderficker (Piratenwähler) beschimpfen und sich selbst als Idealisten darstellen, der aus Überzeugung wählt und nicht etwa das kleinere Übel, wie die anderen Kleingeister.

Grüsse, dein Alphablogger

10.9.09 18:21

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